Gegen die Verharmlosung von Faschisten

Wir teilen die Distanzierung des Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, und der beiden Parteivorsitzenden, Katja Kipping und Bernd Riexinger, von Sevim Dagdelen nicht. Eine Verharmlosung und Relativierung der fortgesetzten Beteiligung von Faschisten an der ukrainischen Regierung wie durch die Fraktionsvorsitzende der Grünen Katrin Göring-Eckardt in der Bundestagsdebatte vom 4. Juni 2014 geschehen („Sie reden hier wieder von dem Einfluss der Neofaschisten in der Regierung der Ukraine – meine Güte.“), verurteilen wir hingegen scharf. Sevim Dagdelen danken wir für ihre klaren Äußerungen im Deutschen Bundestag.

mehr zum Hintergrund…

Wir distanzieren uns nicht

Wir solidarisieren uns mit Sevim Dagdelen gegen die Verharmlosung von Faschisten.

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ErstunterzeichnerInnen:
Konstantin Wecker (Liedermacher)
Esther Bejarano (Vorsitzende des Auschwitzkomitees, Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA)
Cornelia Kerth (Vorsitzende der VVN-BdA)
Monty Schädel (Bundessprecher Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen)
Kutlu Yurtseven (Microphone Mafia)
Peter Strutynski (Sprecher Bundesausschuss Friedensratschlag)
Zeynep Eksi (Bundesvorsitzende Föderation demokratischer Arbeitervereine)
Dr. Axel Holz (Vorsitzender der VVN-BdA)
Eckart Spoo (Publizist, Mit-Herausgeber der Zeitschrift Ossietzky)
Yücel Özdemir (Deutschland Korrespondent Tageszeitung Evrensel, Vorstandsmitglied DJU Köln)
Laura von Wimmersperg, Sprecherin Friedenskoordination Berlin)
Erdogan Kaya (Sprecher ver.di Bundesmigtrationsausschus)
Hayri Cakir (DGB-Vorstand Krefeld)
Rolf Zwick (Betriebsrat Arcelor Bremen, IG Metall VKL)
Salih Uysal (Betriebsrat Johnson Control Bochum)
Mehmet Yildiz (MdHB)
Heike Hänsel (MdB)
Alexander Neu (MdB)
Sidar Demirdögen (Vorsitzende Bundesverband der Migrantinnen)
Martin Budich (boalternativ.de)
Erman Oran (Gewerkschaftssekretär IG BAU Köln-Bonn)
Ulla Jelpke (MdB)
Annette Groth (MdB)
Karin Binder (MdB)
Eva Bulling-Schröter (MdB)
Niema Movassat (MdB)
Inge Höger (MdB)
Andrej Hunko (MdB)
Pia Zimmermann (MdB)
Hubertus Zdebel (MdB)
Ruth Firmenich (Parteivorstand Die Linke)
Ali Al Dailami (Parteivorstand Die Linke)
Sabine Wils (Parteivorstand Die Linke)
Nina Eumann (Parteivorstand Die Linke)
Claudia Haydt (Parteivorstand Die Linke)
Ida Schillen
Sabine Lösing (MdEP)
Judith Benda (Parteivorstand Die Linke)
Wolfgang Zimmermann

weitere UnterzeichnerInnen
1,785Raja AhmadBerlinKuratorDez 08, 2015
1,784Thomas SchiefkeHannoverNov 16, 2015
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1,766Matthias WolfAug 20, 2014
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1,760Veit LamparthSteinenbronnAug 03, 2014
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1,757Andreas TiggesAachenAug 01, 2014
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1,755Marcel PowelleitWeilburgJul 31, 2014
1,754Holger MoosbauerJul 31, 2014
1,753mecki HartungJul 27, 2014
1,752Garnet BräunigHamburgMitglied der LinkenJul 26, 2014
1,751Tim EngelsDüsseldorfJul 24, 2014
1,750Isabel ErdemBerlinLinke Tempelhof-Schöneberg (Berlin)Jul 23, 2014
1,749Tobias BaumannBerlinDie Linke.Tempelhof-Schöneberg, Mitglied BezirksvorstandJul 22, 2014
1,748Andreas PunkeBremenStinknormales ParteimitgliedJul 19, 2014
1,747wolfgang kronschwitzradebergPDL radebergJul 18, 2014
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1,744Helmut CieslaHirschbergJul 16, 2014
1,743Merve HähnelRostockDie LINKEJul 16, 2014
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1,741Thomas DietzelHofheimLinkes Bündnis HassbergeJul 13, 2014
1,740Jens SchneiderOV Die Linke Idar-ObersteinJul 13, 2014
1,739Hartmut DresselJul 13, 2014
1,738christian scholzPanketalJul 12, 2014
1,737Karina OssendorffJul 12, 2014
1,736Bodo MüllerLudwigsburgDie LinkeJul 11, 2014

74 Gedanken zu „Gegen die Verharmlosung von Faschisten

  1. Wer heute dazu schweigt, wird es morgen bitter bereuen. Der Frieden ist auch in Deutschland in Gefahr. Wacht auf, Verdammte dieser Erde!

  2. Wenn Göring-Eckardt sich angesprochen fühlt, dann ist das ihr Problem und Brecht hat recht.

  3. Die Partei, Die Linke, auf Wechselkurs?
    Es ist gar nicht so erstaunlich, wie schöpferisch die Systemmedien sowie die gleich geschalteten „Friedensparteien“ im Lande der BRD heute gegen die Friedensfreunde, also gegen die Linken mit marxistisch / leninistischer Orientierung, ihre Meldungen verbreiten („links-extremes Spektrum“, „Fans von Lenin“, „Linken-Szene-Treff“, „die Unverbesserlichen“, um nur einige zu nennen).
    Die Angst scheint den Wortschöpfern buchstäblich im Nacken zu sitzen, so wie damals, 1933 … Diese Machthaber von einst erließen die „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“ so wie heute, im 21. Jahrhundert, ganz aktuell in der Ukraine. Sie richtet sich damals wie heute vor allem gegen jene Linken, für die der Marxismus-Leninismus als Anleitung zum politischen Handeln dient.
    Herm. Göring sagte 1933: “Ich habe es nun als meine Aufgabe angesehen, gegen die gewaltige Gefahr des Kommunismus den Kampf zu organisieren. Ich möchte es eindeutig aussprechen: Nicht der Abwehrkampf. Nein, wir wollen auf der ganzen Front zum Angriff übergehen. Es wird meine vornehmste Aufgabe sein, die kommunistische Gefahr zu überwinden und den Kommunismus auszurotten aus unserem Volke.” Was dann folgte, wissen wir …!

    Wilhelm Pieck, Kommunist und Präsident der DDR, sagte damals, 1932: “Werktätige! Kämpft gegen Lohn- und Unterstützungsraub, entscheidet euch für den politischen Massenstreik, verhindert das geplante Verbot der KPD, werdet Mitglieder der Kommunistischen Partei. Ihr habt die Macht in den Händen, wenn ihr einig seid zum revolutionären Kampfe. Nieder mit dem Hitlerfaschismus, nur eine Arbeiter- und Bauernregierung im Bunde mit der Sowjetunion ist der alleinige Ausweg.”

    Am 15. März 1933 wurde von Hitler die KPD verboten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entsteht die KPD neu. Im Westen, also in der BRD, wird die KPD im August 1956 erneut verboten. Hetzkampagnen gegen die Mitglieder und Funktionäre der KPD sowie Berufsverbote und Haftstrafen folgten.
    Die Begründung der Richter am Bundesverfassungsgericht, z. T. zwielichtige Gestalten, die schon unter Hitler wegen “ihres Gerechtigkeitswahns“ dienen durften: Die Ideale des Marxismus/Leninismus sind nicht mit der Demokratie vereinbar. Wortwörtlich heißt es dazu 1956: Parteienverbot des Bundesverfassungsgerichts / BVerfG verbietet Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) wegen Verstoßes gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung und aktiv kämpferischer agressiver Haltung gegenüber der bestehenden Ordnung – Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) ist verfassungswidrig im Sinne des Art. 21 Abs. 2 GG.
    So, so „…agressive Haltung…“ Gegen wen?
    Wegen konsequenten Auftretens gegen die Medienmagnaten und Wirtschafts-Oligarchen, gegen Faschismus und Krieg, gegen Völkermord und Konzentrationslager …?

    Seit der „Wende“ 1989/90 treten die KPD und DKP nicht mehr in Erscheinung, ja, sie scheinen sogar immer mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten – seit 1933 wohl der „größte Erfolg“ der BRD, des imperialistischen Deutschlands. Letztendlich auch „Dank“ der passiven Haltung der Partei, Die Linke, zu anderen Linkskräften.
    Eine neue Linke Partei brachte die „Wende“ (1989/90) hervor (SED-PDS —> PDS —> Die Linke). Mit jeder Namensänderung blieb die Hoffnung vieler Mitglieder erhalten, in ihrer Partei ein zu Hause zu finden, quasi unter Gleichgesinnten zu sein. Deshalb trat ich der Partei, Die Linke, bei. Heute kann ich meine Partei nicht als “mein zu Hause” betrachten und nach der jüngsten „Aktion“, der “Distanzierung des Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, und der beiden Parteivorsitzenden, Katja Kipping und Bernd Riexinger von Sevim Dagdelen”, befinde ich mich mit absoluter Sicherheit nicht unter Gleichgesinnten. “Zum Glück” ist diese Partei nur insofern gegen Medienmagnaten, Wirtschaftsoligarchen und Neoliberalismus, indem sie deren Beseitigung auf demokratischem Wege anstrebt, also weit entfernt von einem Parteiverbot…

    Keine Zugeständnisse dem Kapitalismus! “Kein Fussbreit den Faschisten!”

    Peter Dornbruch, Partei Die Linke
    p-dornbruch@t-online.de

  4. Deutliche Worte und Wahrheiten von LINKS waren noch nie gewollt.
    Das kann in der Geschichte nachvollzogen werden und gilt auch in der Gegenwart.

    Ob das angeführte Zitat passte, möchte ich nicht bewerten.
    Falsch ist es allerdings nicht.

    Erschreckend und beängstigend ist allerdings die Blindheit einiger vom Volk
    gewählter Politiker in Bezug auf faschistoide Erscheinungen, auch wenn sie “nur” mit zwei/drei Prozent Wahlergebnis aufwarten.
    Aus Randerscheinungen kann auch mehr werden.
    Dann war natürlich keiner Schuld.

  5. Einige in der Partei Die Linke sind wohl auf dem Weg zur Kriegspartei, damit eine Koalition mit den anderen beiden Kriegsparteien SPD und Die Grünen vielleicht möglich wird.
    Also Aufgabe der eigenen Position und des Rückgrats, nur um an die Macht zu kommen.
    Scheußlich!

    Ulrich Straeter

  6. Die führenden PDL-Kader, die sich von Dagdelen distanzierten, erwecken – nimmt man ihre Worte ernst – den Anschein, dass sie in ihrer ‘Kollegialität’ mit Göring-Eckardt und Co. dazu bereit wären, das Grundgesetz, dessen Art. 26 Handlungen, wie sie von grünen Kriegstreibern ausgehen, für “unter Strafe zu stellen” erklärt, normativ für einen Fetzen Papier zu erklären, den man als deutscher “Verfassungspatriot” ruhig zerreißen könne, wo “deutsche Interessen” solches erforderten.

  7. Bei allem Verständnis dafür in ein von allen Seiten geschürtes Feuer nicht noch zusätzliches Öl hinein kippen zu wollen, so halte ich diese Distanzierung dennoch für den falschen Schritt, da er im Grunde genau den Brandstiftern die Hand reicht, die an einem Frieden im Sinne eines friedlichen Miteinanders aller Menschen nicht interessiert sind und auch niemals sein werden.

    Vor diesem Hintergrund erachte ich die von Sevim Dagdelen getätigten Äußerungen zu den Neofaschisten als richtig und wegweisend, da diese nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems sind und Probleme sollte man benennen und auch angehen, anstatt sich mit ihnen auf Kosten anderer zu arrangieren.

  8. Es geht um mehr, als um das notwendige und treffende Zitieren des Lehrmeister’s Brecht hinsichtlich der verkommenen Politik der Bündnisgrünen. Dies sowohl angesichts der Verharmlosung des faschistischen Treibens in der Ukraine als auch der allgemeinen kriegsverherrlichenden Politik und Praxis (Bomben auf Jugoslawien) dieser reaktionären Gilde. Es geht insbesondere auch darum, den anbiederischen Leisetretern und Weichspülern in der Partei “Die Linke” unmissverständlich sagen: So nicht! Wir verscherbeln nicht die Wahrheit gegen eure Lügenwelt, um euer zustimmendes Nicken zu erheischen. Wir verkaufen nicht unsere ethischen Grundsätze, um der Karriere willen. Wir bleiben ehrlich, standhaft und wahrhaftig. Wir wollen diese falsche Politik nicht mitgestalten, wir wollen und werden diese ändern!
    Um mit Brecht zu sprechen:
    “Und sie sagten mir: wenn ich brav bin
    Dann werd ich dasselbe wie sie.
    Doch ich dachte: wenn ich ihr Schaf bin
    Werd ich der Metzger nie.
    Und manchen von uns sah ich
    der ging ihnen auf den Strich
    Und geschah ihm, was dir und was mir geschah
    Dann wunderte er sich.
    Mich aber, mich nahm es nicht wunder
    Ich kam ihnen frühzeitig drauf:
    Der Regen fließt eben herunter
    und fließt eben nicht hinauf.”
    aus: Das Lied vom Klassenfeind (Bert Brecht)

  9. Katrin Göring-Eckardts Hass auf der DDR projektiert sie auf ganz Russland und alles das sich nicht nach „Westen“ orientiert.

  10. Liebe Seven Dagdelen !
    Du hast die Ehre der Partei Die Linke gerettet !
    Dafür möchte ich Dir, auch im Namen meiner Mitstreiter, herzlich danken.
    i.A. Brigitte Queck

  11. Die Imperialisten sind die ausgemachten Feinde der Menschheit. Die Opportunisten des Schlages von Gysi sind die effektivsten Helfer dieser Feinde.

  12. Liebe Sevim,
    für deinen Mut und deine Kühnheit die Wahrheit beim Namen zu nennen,
    möchte ich mich herzlichst bei dir bedanken. Mach weiter so.

  13. Sehr geehrte Frau Dagdelen,
    vielen Dank für Ihre aufrichtigen Worte.
    Bleiben Sie bitte so wie sie sind. Dieses Land braucht solche Menschen.

  14. Liebe Sevim,

    ich weiß, dass es gut tut, das Richtige zu sagen und um Unterstützung in den eigenen Reihen zu wissen. Meiner Unterstützung kannst Du Dir gewiss sein. Ich möchte Dich ermutigen, nicht klein beizugeben, weiß aber auch um Deine Stärke. Bleibe mutig.

    In Verbundenheit und mit Zuversicht verbleibt
    Udo Gabriel

  15. Glaubt die Parteispitze der Linkspartei wirklich , mit Anpassung und Duckmäusertum eine Regierungsbeteiligung mit diesen Naziverharmlosern von den Grünen und der SPD zu stande zu
    bringen ??
    Und zu dieser schon in die Jahre gekommenen Göring E. im Bundestag kann ich nur sagen:
    – Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil !! –

    Bravo Sevim !!!!!

  16. Wenigstens EINE Abgeordnete die wagt die Faschisten beim Namen zu nennen. Eckelerregend der Rest der Sippe in der Schwatzbude . Hat dieses Land überhaupt NICHTS gelernt? Solidarität mit allen Ukrainern die sich gegen die Kiewer Faschisten wehren.

  17. Eine gute und wichtige Aktion! Es fällt auf, dass die Verharmlosung von Faschismus zu in Medien und Politik beständig wiederkehrenden Mustern gehören (wie auch negative Konnotationen für Putin, positive für Obama, bis in die Bildsprache; das Verschweigen von Fakten wie der NATO-Erweiterung gegen Russland, der Doppelstandard in nahzu allen Aussagen, das Tabusieren von Heiklem, das Verbreiten von Desinformationen usw.).

    In Österreich wird grad viel berichtet, weil Putin übermorgen zu Besuch kommt – was aber NICHT vorkommt in der höchst tendenziösen Berichterstattung ist neben dem Faschismus in der Ukraine der 73. Jahrestag des Überfalls auf die SU:

    Medien-Tabuthema: 73 Jahre Überfall auf die Sowjetunion

    http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=3041

    Weil nicht alle Menschen selbst schreiben, ist es wichtig, auch zb mit Unterschriftenaktionen die Möglichkeit zu bieten, Protest zu artikulieren. Und die, die schreiben, müssen eben beharrlich aufzeigen, was Sache ist – also auch die Muster analysieren, die sich bezüglich der massiven Einflussnahme auf Medien und Politik abzeichnen (hab ich zb hier versucht: http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=3038

    Alexandra Bader

  18. Hallo Liebe Genossinnen und Genossen
    Liebe Freundinnen und Freunde,

    ich bin Linkssozialistische/Kommunistisches Mitglied der LINKEN.Ich möchte Sevim Dagdelen meine Solidarität mit meiner Unteschrift zeigen.Ich habe kein Verständnis für die feige Erkärung von:Katja Kipping,Bernd Riexinger und Gregor Gysi.Wollen sie wirklich mit den Kriegshetzern von den Grünen und auch der SPD,2017 eine Regierung bilden.Wir sind immer noch Tausende wirkliche Linke in der LINKEN.Lassen wir es nicht zu,dass die Anpasser,an dieses Kapitalistische System unsre Partei zerstören.

    Mit sozialistischen Grüßen:
    Martin Klein

  19. Liebe Frau Kipping, lieber Herr Gysi und Herr Riexinger!
    Betrifft: Bundestags-Debatte vom 4.6.
    Angesichts der erfolgreichen „Verteidigungsrede“ von Frau Göring-Eckhardt (bekanntermaßen ehemaliges Vorstandsmitglied der Atlantikbrücke), der Zwischenrufe von Herrn Hofreiter und anderen wird offensichtlich, dass die Bedeutung und Gefahr der rechten bis faschistischen Kräfte in der Ukraine von allen anderen Parteien nicht wirklich wahrgenommen werden.
    Gerade deshalb ist es ein Verdienst von Sevim Dagdelen, Sarah Wagenknecht , Andrej Hunko und Ulla Jelpke, dass sie dem entgegen treten und eine linke aufklärerische, glaubwürdige Politik zu der Diskussion um die Ukraine voranzutreiben suchen.
    Die Akzeptanz der BRD und EU gegenüber der illegalen Regierung der Ukraine und damit eingeschlossen des Rechten Sektors und Svoboda, ihre Unterstützung von Klitschko usw. ist bekannt. MdBs lehnen zwar generell und selbst beweihräuchernd jede Unterstützung für rechte und antisemitische Kräfte verbal ab. Das aber sind Lügen. Schweigen und zusehen ist ebenfalls Mittäterschaft.
    Sie wissen: Mit Poroschenko ist bisher nichts besser geworden. In dem Krieg Kiews gegen die Bevölkerung der Ostukraine brachten die Kiewer Machthaber in den vergangenen Tagen Artillerie, Luftwaffe und faschistische Trupps zum Einsatz. Ein Bürgerkrieg findet statt, dabei sind auch US-Söldner!
    Ihre Haltung empfinde ich -und viele andere- zwangsläufig als unsolidarisch und politisch kurzsichtig. Wie konnten Sie auf diese „Argumentation“ einsteigen?
    Ihre Politik, die Politik der LINKEN ist gegen faschistische und kriegstreibende und Krieg führende Länder der EU und NATO gerichtet, weshalb ich Die LINKE überall unterstütze und wähle. Aber bei einem kleinen Windstoß sind Sie hier schwankend…Das bedeutet u.a. ein kleiner, hübscher Erfolg für die Mißachter und Kooperateure der rechten und antisemitischen Kräfte in der Ukraine, für die Atlantiker im Bundestag und Kriegsbefürworter, auch wenn Sie das natürlich nicht beabsichtigt haben!?
    Wie werden Sie sich in dieser grauslichen Bundestags-Atmosphäre behaupten? In dieser Form jedenfalls sehe ich nicht das linke Rückgrat, das wir so sehr schätzen und brauchen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Elke Zwinge-Makamizile, Deutscher Friedensrat und langjährige Friedensaktivistin

    Siehe auch: http://www.kontext-tv.de/node/413

  20. Ich habe unmittelbar nach dem Disput im Bundestag am 7.6.14 den folgenden Leserbrief an die “junge Welt”, meine Tageszeitung, geschrieben. Er ist aber nicht veröffentlicht worden, warum nicht, kann ich nicht verstehen.
    Zu: Rede von Sevim Dagdelen während der Bundestagsdebatte
    Ich bin Mitglied der “Linken” und organisiert in der Parteigruppe Feldberger Seenlandschaft. Ich und alle von mir befragten Mitglieder unserer Parteigruppe stehen zu S. Dagdelen und ihrer Rede in der Bundestagsdebatte. Das ist der Geist, der unsere Partei auszeichnen und den unsere Bundestagsfraktion ausstrahlen sollte. Ich möchte den letzten Abschnitt ihrer Rede, abgedruckt in “Abgeschrieben” umdrehen: Ich bin entsetzt über die Reaktion unserer Parteispitze auf diese Rede von Frau Dagdelen und finde das Taktieren unserer Parteispitze für wirklich schändlich.
    Lothar Ratai; Bahnhofstraße 21; 17258 Feldberger Seenlandschaft S

  21. Ich vermute, die Entsolidarisierung der Gen.Gysi, Riexinger u. Kipping ist eine Anbiederung an die Partei Joschka Fischers, des Angriffskrieges gegen Jugoslavien, als Vorbereitung einer zukünftigen rosa/grünen/roten Koalition. – Die Genossin Dagdelen verdient unsere Unterstützung!

  22. 18. Juni 2014
    Liebe Sevim, DANKE!

    Für die Mitglieder des Kreisverbandes Stralsund ist es unvorstellbar, dass die Nachrichten aus dem Bundestag und der Führungsebene der Partei der Wahrheit entsprechen sollen. Wir Mitglieder stehen fassungslos daneben und glaubten, die Grenze der Peinlichkeit sei längst überschritten, größere Anbiederungen könnten nach 2002 bzw. 2011 nicht kommen. 2002 – die Entschuldigung des Fraktionsvorsitzenden der PDS-Bundestagsfraktion R Claus beim US-Präsidenten Bush, 2013 die Entschuldigung der Vorsitzenden für ein Schreiben an eine der großen Persönlichleiten des 20 . Jahrhunderts – Fidelo Castro. Fidel Castro, Che Guevara, Ho Chi Minh – waren für viele Generationen junger und älterer Menschen Hoffnungsträger, Helden des Freiheitskampfes, wurden verehrt und in einem Atemzug voller Bewunderung genannt. Und jetzt BRECHT. Brecht, der gern das bürgerliche Leben genoß und dennoch wie kaum ein anderer die Verbrechen und die Heucheleien des Imperialismus erkannt, treffend analysiert und überzeugend, ja geradezu bewegend in seinen Werken künstlerisch umgesetzt hat. Wir danken Dir für Deine kluge und parteiliche Unerschrockenheit, die Dinge bei ihrem Namen zu nennen und sich die brutale Wirklichkeit nicht aus blinder Angepasstheit schön zu reden. In herzlicher Solidarität

    Deine Genossinnen und Genossen des Kreisverbandes Stralsund

  23. Dafür ist Frau Dagdelen im Bundestag, damit sie ordentlich ihre Arbeit macht! Danke!

  24. Ich ahbe mal enttäuscht die SPD verlassen, in die ich sowieso nur mit vielen Vorbehalten eingetreten bin. Dann bin ich mit viel Elan und Begeisterung zu den Grünen gegangen, bei denen habe ich allerdings nur Joschka Fischer von Anfang an mißtraut. Bitter enttäuscht bin ich dort nach dem Eintritt in den Jugoslawienkrieg wieder aus der Partei ausgetreten und nach einigen Jahren Pause, dann in die PDS eingetreten und jetzt stelle ich fest, dass hier auch schon der Verrat an den politischen Idealen der Postengeilen, Anpasslingen und Anbiederern um sich greift. Ich bin jetzt 75 und möchte nicht schon wieder eine neue politische Heimat suchen, also bleibt mir nichts Anderes über, als so lange es geht zu kämpfen und die Menschen zu unterstützen die für mich glaubhaft sind.Dazu gehören weder die linken Minister aus Branden -burg noch Gysi, Kipping oder Riecksinger

  25. Die Grünen Unerstützen mit ihrer Führungskraft Cem Özdemir jetzt sogar den Bundespräsident, der Krieg wieder salonfähig macht. C. Ö. sagte am 20.6. im wdr5 um ca. 8 Uhr, Herr Gauck habe richtigerweise gesagt, dass militärische Mittel als Ultima Ratio zum Einsatz kommen können. Diese Partei kommt aus der Friedensbewegung. Böll schrieb in Petra Kelly’s pazifistischem Buch ‘Um Hoffnung kämpfen”: >Und wenn uns einer sagt, man müßte das alles emotionslos sehen… Merken die Politiker nicht, dass sie uns zuviel Absurdität zumuten …; welch ein großartiges, internationales Täuschungsmanöver…

  26. Als Kommentar möchte ich meinen Leserbrief vom 06. 06. 2014 an die junge Welt wiederholen.

    Frau Dagdelen hat in ihrer Kurzintervention auf die Rede von Frau Göring -Eckhardt die Verlogenheit der Grünen-Politik (hier in Gestalt von deren Fraktionsvorsitzenden G.-E.) auf den Punkt gebracht. Das verwendete Brecht-Zitat als Waffe in einem politischen Schlagabtausch mag man eher als Säbel denn als Florett bezeichnen, es passt aber genau. Der Hintergrund des parlamentarischen Schlagabtausches war das Verharmlosen und Verschweigen der Verbrechen der von der ukrainischen Putschregierung eingesetzten faschistischen Mordbanden. Und mit diesem Regime kooperiert die deutsche Regierung unter dem Beifall der Grünen.

    Die Stellungnahme der Linken-Spitze (Fraktion und Partei), dazu noch ohne vorher mit Frau Dagdelen gesprochen zu haben, ist mehr als bedauerlich; sie ist unnötig wie ein Kropf. Aber diese wachsweiche Haltung passt geanau in die Anbiederungsstrategie für eine rot-rot-grüne Koalition auf Bundesebene, die von der Linken-Spitze seit Längerem verfolgt wird. Man kann für die Linke nur hoffen, dass in ihr der Einfluss von Persönlichkeiten wie Dagdelen, Wagenknecht, Jelpke und anderen nicht geringer wird.

  27. „Lenin muss weg“

    fordern 30 „Stasiopfer des DDR-Regimes“ am 17. Juni 2014 in Schwerin

    Am 17. Juni 2014 in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr, wurde der Kopf des Lenin-Denkmals in Schwerin, Großer Dreesch durch einen zwielichtigen, 65 jährigen Mann, einem „Aktionskünstler“ aus Hannover, Alexander Bauersfeld (ein „freigekauftes Stasiopfer“), verhüllt. Dieser „Künstler“ hatte sich über das Schweriner Verwaltungsgericht die Genehmigung erstritten, sicher auf Kosten der Staatskasse, um seinen Akt der Unkultur „zelebrieren“ zu dürfen und damit den Abriss dieses Denkmals als strategisches Ziel einzuleiten.
    Er hatte jedoch nicht mit den „Fans“ des Gründers der Sowjetunion und der heute ganz besonders aktuellen, historischen Leitfigur, Lenin, der den Imperialismus analysierte, gerechnet.
    Wovon die bürgerliche Presse nicht berichtet ist die Tatsache, dass zu den beteiligten Aktivisten der Gegenaktion nicht nur standhafte „Alte“ und „Greise“, sondern auch ebenso junge, belesene und in diesem System
    unangepasste Mitstreiter zählen, die den Marxismus/ Leninismus verinnerlicht haben. Diese sogenannten Fans, wie sie in den bürgerlichen Medien genannt werden, als seien sie Fans einer Faschingsgruppierung oder irgendeines anderen Vereins, hatten sich auch hier auf Diskussionen mit Andersdenkenden eingelassen:
    Die von Lenin eingeleitete Schaffung einer gerechteren Gesellschaftsordnung ohne Arme und Reiche mit dem Nationalsozialismus gleichzusetzen, wie schon oft gehört, ist kein “Spinnertum”, sondern zeigt überaus deutlich wie gefährlich und „erfolgreich“ die Systemmedien und das Bildungssystem der BRD gegenüber der Mehrheit agieren.
    Wir, Olaf L. und ich, als lebendes „Kunstobjekt“, unsere Köpfe verhüllt und jeder mit einem Lenin-Plakat vor der Brust, war unser Protest eine eigene „Kunstaktion“. Trotz zweifacher Aufforderung der Staatsmacht, den Bereich vor dem Lenin-Denkmal zu verlassen, kein Aufsehen zu erregen und mit der Androhung von „in Verwahrung nehmen“, behielten wir unsere Position bei und haben uns während dieser 3 Stunden nicht von der Stelle bewegt. Wir wussten, dass die Rechtslage für den „Aktionskünstler“ zunächst zweifelhaft, jedoch auf unserer Seite war. Während unserer Präsentation war uns nicht entgangen, dass der „Aktionskünstler“ einen jungen Christen, bekleidet mit einem rotem T-Shirt, dazu überreden wollte, die gerichtlich erlaubte Verhüllung des Denkmals durch Herunterreißen des Tuches vorzeitig zu beenden. Ein weiterer Punkt dieser Absprache war, dass der „Aktionskünstler“ vorhabe, diese störende Handlung selber zu fotografieren. Anzumerken sei noch, dass dies während der Abwesenheit der Polizei geschehen sollte, die für ca. 15 Minuten wegen Schichtwechsels nicht vor Ort war. Vermutlich war es der Plan, diesen jungen Mann wie einen linken Extremisten agieren zu lassen. Der junge Mann lehnte ab, der Schichtwechsel der Beamten war beendet und zum zeitlich vorgeschriebenen Abschluss wurde die Verhüllung durch Herrn Bauersfeld eigenhändig und allein, unter zu Hilfenahme einer Stehleiter, entfernt. Hierzu musste er erneut besagte Leiter auf den Sockel des Denkmals, dessen Inschrift „Dekret über den Boden” lautet, in Stellung bringen.

    Peter Dornbruch
    p-dornbruch@t-online.de

  28. PDS und PDL skandierten früher überzeugend die Erkenntnis unserer Altvorderen „Wehret den Anfängen!“ Was ist nur aus der Linken geworden seit Oskar sich zurückzog? Von G. Gysi bin ich sehr enttäuscht. Er, der in den 90er Jahren Hervorragendes für die Linken geleistet hat und dafür viele Angriffe und Schmähungen ertragen mußte, hat sich schon seit einiger Zeit zum Renegaten entwickelt. Spätestens seine Aktivitäten vor dem Hamburger Parteitag haben das augenscheinlich gezeigt. Bis vor einiger Zeit konnte ich mir nicht vorstellen, dass es ihm wichtiger ist auf einem Regierungssessel zu sitzen, als zu versuchen die Lehren von Marx und Engels umzusetzen. Sehr bedauerlich ist es, dass sich beide Parteivorsitzenden von ihm vorschreiben lassen, wie die PDL agieren soll. Die PDL verliert mehr und mehr ihr bisheriges Alleinstellungsmerkmal: Nein zu jeglichen Kriegseinsätzen und kompromissloser Kampf gegen den Faschismus. Wenn die PDL so weitermacht, werden die Wähler sie entsprechend belohnen. Bei der Bundestags- und Europawahl ist dies schon geschehen.
    Frau Dagdelen habe ich sofort nach der Kritik von Gysi und Co. für ihre klaren Worte gedankt und ihr Mut gemacht, sich weiterhin nicht unterkriegen zu lassen.

    Die Grünen haben schon längst den Weg einer unbequemen, um Veränderung der Gesellschaft bemühten Partei verlassen. Frau G-Eckhardt ist ein herausragender, aber nicht der einzige Beleg dafür.

  29. Die Wahrheit wird, wieder einmal, der Politik geopfert. Hat die Gleichschaltung in den Parteien schon begonnen?. Fast scheint es so.

  30. Haben Gysi und andere “Genossen” aus der Linkspartei nichts aus der Geschichte gelernt?
    “Währet den Anfängen” sagten schon die Genossen vor 1933.
    Das Auftreten von solchen “Genossen ” der Linkspartei, nicht nur im Bundestag, ist für alle ehrlichen Genossen dieser Partei eine Schande
    Peter Rüterbusch

  31. Sowieso habe ich mir von meiner Partei eine entschlossenere, antifaschistische Haltung im Ukraine-Konflikt erwartet

  32. Sergei Glazjev, Berater von Präsident Putin

    Video 1. http://youtu.be/w1hohC6kc1A
    Video 2. http://youtu.be/hdTE0MBRm6o

    -wir sollten (!) / wollten (?) aus dem Holocaust lernen,
    anstelle ihn zu wiederholen, in neuem Gewandt.

    Aufgrund meiner heute gemachten Erfahrungen,
    muss ich die traurige Feststellung machen,
    das wir damals wussten, wie wir
    heute wissen. -denn heute
    wird gleugnet, trotz
    Konfrontation.

    -nur hinterher, wenn es um die Verwantworlichkeiten
    geht, will immer “NIEMAND GEWUSST” haben.

    Mit zum NachDenken anregendem Gruß

  33. In übelster deutscher Tradition wird von den Systemparteien die Wahrheit negiert. Die OLIVGRÜNE Kirchentagspräsidentin Katrin Göring-Eckhardt dabei an vorderster Propandafront. Pfui Teufel ! ! !

  34. Sevim Dagdelen, mach weiter, wir stehen auf Deiner Seite und sind empört über das Verhalten Gregor Gysis und der beiden Vorstandsmitglieder. Schämt Euch!

  35. Wann gehen die Enthaltsamen endlich alle zur SPD, deren Politik sie schon lange vertreten?

  36. Für mich ist nicht die berechtigte Bemerkung Sevim Dagdelens so auffällig und entgleisend, sondern die Einstellung der Grünen in ihrer Haltung zum Faschismus und zu rechtem Gedankengut. Da darf es keinen Pardon und keine Etikette mehr geben. Und nicht nur den Grünen, sondern weiter über Merkel und Steinmeier fehlt es der deutschen Politprominenz an Sensibilität gegenüber rechten Tendenzen. Aber es gab schon seit einiger Zeit Anzeichen, dass die deutsche Regierung auf dem rechten Auge erblindet. …. Es fällt auf: Am eifrigsten bei der Kommentierung der Lage in der Ukraine sind gegenwärtig die Grünen, und am schwärzesten. Aber in weiser Vorausahnung angesichts der reißerischen Rolle J.Fischers im Jugoslawien- Konflikt sah man weitere erstaunliche Entwicklungen bei den Grünen kommen. Warum nennen sie sich grün? Sie sind beim Klimawandel fast nicht mehr zu hören. Es fehlen alle Grundpositionen. Und da rutscht und rutscht man… ins schwarze Loch.
    Die sich laut betätigende Spitzenpolitikerin der Grünen Göring- Eckardt in ihrer agitierenden Zwischenrufertätigkeit während der Rede von Sahra Wagenknecht im Bundestag hatte man doch nicht so marktschreierisch und laut gerade bei bei einem so sensiblen Thema erwartet. Und Die Linken- Führung? Hätten ein weiteres Mal den Mund halten sollen ( hatte ich an anderer Stelle schon einmal verlangt ). Leider eine weitere deplatzierte Entschuldigung nach PDS- Art durch Gysi, Kipping und Riexinger. Aber gegen faschistische Tendenzen in Europa könnten sie noch mehr unternehmen.

  37. Wer sich von der Warnerin distanziert, der/die hat gleichzeitig damit seine/ihre Glaubwürdigkeit ruiniert! Passt auf die gerade-noch-nicht-Bellizisten in der Linkspartei auf…

  38. Die Entwicklung in der Ukraine ist äußerst besorgniserregend sowohl in dem Land selbst als auch für Europa und die gesamte Welt. Zu den Tatsachen gehört leider auch , dass der Faschismus in der Ukraine auf dem Vormarsch ist und faschistische Verbrechen begangen wurden, zu denen der Brandanschlag in dem Gewerkschaftshaus in Odessa mit zahlreichen Toten gehörte. Deshalb müssen wir um so mehr gegen den Faschismus unsere Stimme erheben und uns mit den Betroffenen solidarisieren. Es war völlig richtig und mutig zugleich, wie Genossin Sevim Dagdelen im Bundestag gegen die Verharmlosung des Faschismus aufgetreten ist. Wir sind als Linke gegen Faschismus und Rassismus überall auf der Welt! Wir sind für eine Politik des Friedens! Für Zusammenarbeit und Völkerverständigung! Gegen eine Politik der Konfrontation und Sanktionen!

    Eckart Kreitlow, Ortsverband DIE LINKE Ribnitz-Damgarten

  39. Es ist beruhigend das es in der LINKEn noch Menschen gibt die ohne Tktieren und Machtgelüsten die Wahrheit sagen.Ich ziehe meinen Hut vor Frau Dagdelen.
    Die anschließende “Distanzierung” wirft ein bezeichnendes Licht auf die Gruppe um Gysi.
    Sie verraten linke positionen nur um einmal an der Macht teilzuhaben. Herr Gysi geehen sie in Rente !!

  40. Ich hoffe mein Kommentar ist eben angekommen ? Ich bin auch Euer Meinung ! Und gegen eine Verharmlosung der neofaschistischen Regierung in der Ukraine !

  41. Verharmlosung von Faschisten und Kriegstreiberei geht bei diesen Grünen wie Göring-Eckardt Hand in Hand

  42. Liebe FreundInnen und GenossInen,
    wir sollten alle unterschreiben. Unsere Partei braucht diese Form der “Disziplinlosigkeit” dringend. Denn jede Form von Duckmäuserei ist weder gut für die Drei, noch für uns.
    … adelante companeros – Wilhelm Vollmann.

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